Ein kleiner Schritt ist getan ...

 

Hans-Peter Bergner, Referent für Jugend und Bildung, hat im Namen der Bundesfamilienministerin Kristina Schröder am 16. Mai 2013 eine Antwort auf unseren offenen Brief geschickt.

 

Die gute Nachricht zuerst: Den UnterzeichnerInnen der Initiative wurde ein Gespräch am Runden Tisch angeboten!

 

Leider wurden im Antwortschreiben des Ministeriums jedoch einige unserer Punkte ungenau dargestellt, andere überhaupt nicht berücksichtigt. So wird beispielsweise impliziert, dass wir den Preis grundsätzlich in Frage stellen oder die Weltoffenheit des Preises verhindern wollen – Behauptungen, die sich im Grunde durch unsere konkreten Forderungen widerlegen. Es werden unsere im Brief korrekt angegebenen Daten in Frage gestellt und dabei der Unterschied zwischen Nominierungen und Preisträgern nicht berücksichtigt. Ob die Offenheit für eine Überdenkung der Statuten besteht, bleibt offen und ist in einem gemeinsamen Gespräch zu erörtern.

 

Trotzdem sind wir erleichtert über den kleinen Erfolg eines in Aussicht gestellten Dialogs und freuen uns auf den Runden Tisch. Dabei hoffen wir sehr, dass sich das Gespräch nicht darin erschöpfen wird, lediglich neue Möglichkeiten der Autorenförderung zu diskutieren (was natürlich grundsätzlich immer erfreulich ist). Wenn dabei aber die Kritik an der kontroversen Vergabepraxis des DJLP aus dem Blickfeld gerät, würde das das Kernproblem unseres Anliegens nicht lösen und wäre nicht in unserem Sinne.

 

Das Organisiationsteam der Initiative DJLP

 

 

 

Die Antwort

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(c) pixabay
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